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Zusatzbeiträge der Krankenkassen

 

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Acht Euro ab April - keine Einschnitte an der Versorgungsqualität

Viele Krankenkassen haben in den letzten Monaten einen Zusatzbeitrag zwischen acht und 37,50 Euro erhoben. Auch die BKK Merck kann sich den gesundheitspolitischen Entwicklungen nicht entziehen und wird ab 1. April 2010 einen monatlichen Extra Beitrag von acht Euro erheben.

"Leistungskürzungen sind nicht unsere Philosophie"

Einige Kassen kürzen derzeit drastisch ihre Leistungen, um noch ohne Zusatzbeitrag auszukommen. "Das ist nicht die Philosophie der BKK Merck. Wir werden weiterhin in die Gesundheit unserer Versicherten investieren.

Leistungskürzungen oder Fernseh- und Plakatwerbung sind nicht der richtige Weg, der das Vertrauen der Versicherten stärkt", betont der Vorstand, Stefan Sellinger. Die BKK Merck genießt bei den Gesundheitspartnern, wie Ärzte, Rehazentren und Kliniken seit vielen Jahren einen sehr guten Ruf, von dem besonders unsere Versicherten profitieren. Diesen wollen wir auch langfristig nicht gefährden!

Der Zusatzbeitrag wird zusätzlich zum Einheitsbeitrag von momentan 14,9 Prozent fällig. Das derzeit viel diskutierte Thema hängt direkt mit dem am 1. Januar 2009 gestarteten Gesundheitsfonds zusammen. Er sammelt die Versicherungsprämien der Mitglieder und verteilt sie nach einem komplizierten Schlüssel wieder an die gesetzlichen Krankenkassen.

Geringe Zuwendungen aus dem Gesundheitsfonds

Reichen den Krankenkassen Zuwendungen aus diesem Topf nicht aus, wurde von der Bundesregierung der Zusatzbeitrag vorgesehen. In diesem Jahr weist der Gesundheitsfonds - unter anderem aufgrund der konjunkturellen Entwicklung - trotz höherer Steuerzuschüsse einen Fehlbetrag von vier Milliarden Euro auf. Entsprechend geringer fallen die Zuwendungen für die Kassen aus. "Trotz der sehr guten Versichertenstruktur hat die BKK Merck durch das hohe Versorgungsniveau in der Region - hohe Niederlassungsdichte bei Ärzten und sonstigen Leistungserbringern, sehr gute Versorgung durch Universitätskliniken in Frankfurt, Mainz und Heidelberg - hohe Leistungsausgaben", unterstreicht Sellinger.

Viele Verbraucherschützer warnen vor einem übereilten Wechsel. Leistungskürzungen von Krankenkassen können Versicherte schnell sehr teuer kommen, denn die Gesundheit ist sicher das wertvollste Gut!

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